Atelier.

Ordnung und Chaos. Das Atelier als eigentlicher Lebensmittelpunkt. Ein hoher Raum, die Fülle der Farben, Pinsel, Leinwände. Im Zentrum die Staffelei, das wichtigste Utensil, ja das Attribut des Malers.

Die angefangenen Arbeiten, die fertigen Bilder, die Projekte füllen den Raum. Die Pinsel und Farben auf den Regalen und in den Schränken bilden den Rahmen. Nur scheinbar chaotisch, in Wahrheit einer strengen Ordnung folgend, ist die Fülle der Materialien Zeugnis des Künstlerlebens.

Der Tisch, die Stühle, das Feuer im Kamin: das Atelier ist nicht nur Werkstatt. Hier wird gelebt, die Kunst entsteht nicht im Elfenbeinturm. Im Untergeschoss die Druckerpresse: ein grosses, archaisch anmutendes Gerät, in seiner Funktionsweise seit Jahrhunderten unverändert. Die typographischen Materialien verweisen auf die Durchdringung von bildender Kunst und sprachlicher Form.

Das Atelier: der natürliche Lebensraum des Künstlers.
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